Himmlischer Genuss: Die besten Champagner in zehn Kategorien

Gerhild Burkard, 22.12.2023

Einzigartiges, Traditionelles und Originelles, aber zweifelsohne sind immer wunderbare Genussmomente garantiert.

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Sanft windet sich die Route dé­partementale 26 halbmondförmig entlang der Montagne de Reims zwischen Mailly-Cham­pagne an den nördlichen Hängen und Ambonnay auf der Südseite. Wie Perlen in einer Kette reihen sich hier auch andere bekannte Weindörfer wie Verzenay und Verzy mit berühmten Grand-Cru-Lagen aneinander. Weltweit bekannte Winzer sind hier zu Hause. Einer davon ist Eric Rodez aus Ambonnay. Er hat ursprünglich sein Handwerk bei Krug gelernt und bewirtschaftet heute in achter Generation zusammen mit seinem Sohn Mikhael seine eigenen acht Hektar in biodynamischem Anbau. »Unsere Champagner stehen auf drei Säulen. Dies sind die Autorenweine, die aus verschieden Jahrgängen und Reb­sorten vermählt werden, dann Terroirweine, eine Assemblage aus verschiedenen Weinbergen, und schließlich Parzellenweine, die jeweils nur aus einer Einzellage vinifiziert werden«, erklärt Eric Rodez mit Stolz. Sein »Empreinte Noire 2010« aus 100 Prozent Pinot Noir mit seinen nussigen, rauchigen Aromen zählte in der diesjährigen Verkostung zu den Top-Winzerchampagnern. »Für ihn nutzen wir die Trauben aus unseren besten vier Parzellen und bauen den Grundwein vollständig im Holz aus«, erklärt Sohn Mikhael. Die Verwendung von Holz sorgt für zusätzliche Komplexität und ist vor allem bei vielen Winzerchampagnern nach wie vor das »Salz in der Suppe«.

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