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Rolex war von Anfang federführend, als es darum ging, professionelle Taucheruhren zu entwickeln. Im Jahre 1953 hatte die in Genf ansässige Uhrenmarke bereits die »Submariner« vorgestellt. Man hat es heute beinahe schon vergessen, aber die »Submariner« von Rolex ist mit der »Fifty Fathoms« von Blancpain und der »Seamaster« von Omega so etwas wie die U(h)rmutter moderner Taucheruhren. Die »Sea-Dweller« war die logische Weiterentwicklung der »Submariner«. Das französische Tiefseetauchunternehmen Compagnie Maritime d’Expertises (COMEX) war damals die treibende Kraft. Die Problemstellung dabei: Damit Taucher länger und tiefer tauchen können, geht man zum Sättigungstauchen über. Anstatt den Taucher nach jedem Tauchgang wieder an die Oberfläche zu holen und ihn so den Strapazen der Dekompression auszusetzen, verbleibt er zwischen den Außeneinsätzen in Druckverhältnissen, die jenen der Unterwassertiefe entsprechen: entweder in einem unter Druck stehenden Unterwasserhabitat – eine kapselförmige Unterwasserstation – auf dem Meeresboden oder an Bord des Tauchschiffs in einem Überdruckhabitat. Letzteres betritt und verlässt der Taucher mittels einer Taucherglocke. Sein Körper ist dabei die ganze Zeit mit Gas gesättigt, erst nach Beendigung seiner Mission unterzieht er sich in einer Druckkammer einer sehr lange dauernden Dekompressionsphase. Bei diesen Tauchgängen kommen Trimix-Atemgasgemische zum Einsatz. Dabei wird der Stickstoff der Atemluft ob seines narkotischen Potenzials teilweise durch das Inertgas Helium ersetzt.
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