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In dieser Hinsicht bildet der Klagenfurter Benediktinermarkt keine Ausnahme. An den Bauernmarkttagen Donnerstag und Samstag, aber auch am Freitag, wenn Biomarkt-Zeit ist, kommt richtig Leben in und rund um die zwei Markthallen im Zentrum Klagenfurts. Bis zu 6000 Menschen tummeln sich dann hier. Fisch, Fleisch, Gemüse, von Kärntner Bauern und Produzenten, aber auch von Standmietern aus dem Friaul und aus Slowenien, wird verkostet und gekauft. Hier treffen Regionalität und Internationalität so elegant aufeinander wie sonst nirgendwo. Wer nichts kauft schlendert einfach übers Areal, bruncht sich glücklich oder gönnt sich ein gutes Achterl für einen gelungenen Start in den Vormittag. Carinthisches Dolce Vita, irgendwo angesiedelt zwischen Geschmacks- und Duftwelt von gestern und pulsierender Gegenwart. Der Benediktinermarkt ist – wenn man so will – der Bauch der Landeshauptstadt. Und die Erfahrung lehrt, dass man nicht schlecht daran tut, auf seinen Bauch zu hören.
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