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Es war ein langer Weg, doch nun scheint ein wichtiges Etappenziel erreicht. Zehn Jahre ist es her, da war die Elektromobilität nicht mehr als eine hübsche, aber auch angreifbare Öko-Idee. Dann kam der Tesla Model S. Der ebenso geniale wie umstrittene Elon Musk zeigte dem Rest der Autowelt, dass Elektroautos für einen durchaus luxusbetonten Alltag geeignet sind – weil mit Power, Klasse und einem völlig neuen Selbstverständnis ausgestattet. Heute darf ruhig gesagt werden: Tesla hat nicht weniger geschafft, als die Luxusklasse zu revolutionieren. Und das, obwohl man mit einem Model S auf der Autobahn dahinkriechen muss, um die Reichweitenversprechen zu erreichen, und obwohl die Verarbeitungsqualität bis heute nicht die hohen Standards der deutschen Premiumhersteller erreicht. Der weltweite Erfolg eines teuren, aber keineswegs perfekten Produkts ist auf eine einfache Tatsache zurückzuführen: Tesla gelang es, das Thema Auto-Luxus völlig neu zu definieren. Natürlich haben auch der Diesel-Skandal und die immer unlustiger werdende Verkehrsdichte ihren Teil zum allgemeinen Sinneswandel beigetragen. Tatsache ist jedenfalls, dass PS-Monster und dicke Limousinen heutzutage als Statussymbole ausgedient haben. Und zwar unwiderruflich, wie es scheint.
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