Grashüpfer haben viele Nährstoffe.

Insekten: das neue Superfood

Alexandra Gorsche, Adrian Kessler, Christian Bärtsch, 24.07.2018

Kochen mit Insekten: Insekten sind seit jeher ein Bestandteil der menschlichen Ernährung.

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In unseren Breitengraden gibt es einige Restaurants, die erkannt haben: Insekten auf der Speisekarte machen Gäste neugierig und stehen zugleich für einen nachhaltigen und auf die Zukunft gerichteten respektvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Laut der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) verzehren derzeit 2,5 Milliarden Menschen weltweit, hauptsächlich in Asien, Afrika und Lateinamerika, Insekten. Aber auch Restaurants wie das »Archipelago« in London, »Crossfields ­Australian Pub« in Wien oder die »Australian Bar & Kitchen« in Nürnberg haben bereits Insekten auf ihren Speisekarten. Denn eines ist klar: Die Weltbevölkerung steigt stetig, der Bedarf an Nahrung und tierischen Proteinen geht damit einher. Schnecken und Insekten können einen wichtigen Beitrag leisten, denn sie punkten mit einer hohen Futterverwertungseffizienz, verursachen nur geringe Mengen an Treibhausgasen und Wasserverbrauch und haben ein anderes Schmerzempfinden. Auch die Nährstoffbilanz kann problemlos mit jener von Fleisch und Fisch mithalten. Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass sich Ernährungsgewohnheiten in einer globalisierten Welt schnell ändern, wie beispielsweise die Akzeptanz von rohem Fisch in Form von Sushi. Insekten haben längerfristig nur dann eine Chance, wenn der Geschmack und die Präsentation überzeugen.

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