Inselweine aus New York

Peter Moser, 29.10.2018

Was den wenigsten Besuchern New Yorks bewusst ist: Die Ostküstenmetropole ist eine echte Weinstadt. Falstaff besuchte das »kleine Bordeaux« der USA in Long Island.

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Long Island ist eine lang gestreckte Insel im Osten von New York City. Sie ist dicht besiedelt und weist bei einer Länge von 190 Kilometern eine Einwohnerzahl auf, die knapp unter jener der Schweiz oder Österreichs liegt. Überquert man den East River in Manhattan, befindet man sich bereits auf Long Island, auch die Flughäfen JFK und LaGuardia sind auf der Insel. An der Atlantikküste liegen der Jones Beach State Park, Fire Island und der Montauk Point State Park, der Standort des pittoresken Montauk Point Lighthouse aus dem späten 18. Jahrhundert. In den Hamptons findet man Ortschaften, die für ihre eleganten Häuser, angesagten Restaurants und Antiquitätenläden bekannt sind, und am östlichen Ende der Insel befindet sich North Fork mit zahlreichen Weingütern. Früher tummelten sich hier Künstler, Exzentriker und Industriemagnaten, die prächtige Ansitze hinterließen, heute sind es Großstädter, Familien und Touristen, die sich an den prächtigen Stränden und zahllosen Golfplätzen eine Auszeit vom hektischen Stadttreiben gönnen. Neben der allgemeinen Weinbauregion Long Island AVA (American Viticultural Area) wurden zwei weitere Anbaugebiete klassifiziert. North Fork of Long Island liegt im östlichen Teil des Verwaltungs­gebiets Suffolk County und umfasst die nördliche Halbinsel an der nordöstlichen Spitze von Long Island. Die Weinberge der südlichen Halbinsel sind in der The Hamptons, Long Island AVA zusammengefasst.

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