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Kärnten blickt auf eine tausendjährige Weinbaugeschichte zurück. Es waren die Klöster, die eine Vorreiterrolle ausübten. In den letzten Jahrzehnten gab es erste Versuche, die alte Tradition wiederzubeleben – der unübersehbare Klimawandel kommt diesem Unterfangen dabei sehr entgegen. Es dauerte bis zum Jahr 1972, dass man sich im Lavanttal wieder an die Geschichte des Weinbaus erinnerte. Damals entschloss sich Herbert Gartner, in der Riede »Oberer Weinzedl« am St. Andräer Burgstall wieder Reben zu setzen. 1978 bepflanzte der Hobbywinzer die obersten Terrassen bei Schloss Thürn – und der Dornröschenschlaf des Kärntner Weinbaus fand ein Ende.
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