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Und da sage noch wer, in Wien ändert sich nie etwas … Seit ungefähr 2010 haben eine ganze Reihe neuer Läden aufgesperrt, die mit traditioneller Wiener Kaffeehauskultur wenig am Hut haben, sondern sich eher an Cafés in New York, Sydney oder Kopenhagen orientieren. Die meisten sind relativ klein, haben wenige Sitzplätze, und sind nicht darauf ausgelegt, hier stundenlang Zeitungen zu lesen, Schach zu spielen oder zu diskutieren. Diese Läden sind enger mit dem Feinkostgeschäft oder der Vinothek verwandt, dafür servieren sie mitunter Kaffee, wie es ihn in Wien bis dahin nicht gegeben hat. Und die besonders Motivierten schenken nicht nur Kaffee aus, sondern rösten die Bohnen dafür auch gleich selbst.
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