Das zeremonielle Tauschen der Sake-Schale begleitet in Japan noch immer wichtige Ereignisse wie etwa Geschäftsabschlüsse. Aber auch bei Familienfesten oder Treffen mit Freunden  gehört Sake mit dazu.

Kanpai! Alles, was man über Sake wissen muss

Alexander Thürer, 26.03.2024

Manche nennen ihn das Elixier der japanischen Seele. Eine passende Metapher für ein Gebräu, das wie kaum ein anderes japanische Attribute wie Tradition, Handwerk, Präzision und das Streben nach Perfektion vereint. Aber was ist dieser Sake eigentlich – und wie genießt man ihn am besten? »Kanpai« (oder »Kampai«) bedeutet übersetzt übrigens »trockenes Glas« und ist die Aufforderung, das Glas zu leeren: Prost!

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Seine aromatische Vielfalt ist durchaus beeindruckend, reicht sie doch von leicht und frisch über fruchtig und aromatisch bis hin zu vollem Umami. Doch selbst die Japaner brauchen manchmal etwas Zeit, um mit Sake warm zu werden. So erging es auch Yoshiko Ueno-Müller, der ersten Frau mit dem Titel »Master of Sake Tasting« und einer der wenigen, die sich aufgrund ihrer Verdienste rund um die Kultur des japanischen Nationalgetränks »Sake-Samurai« nennen dürfen. Ihr Türöffner in die Welt des Reisgebräus? Ein Premium-Sake aus dem schneereichen Norden Japans:

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