Zu Besuch am Karmelitermarkt

Karmelitermarkt: »Der Handel allein wäre viel zu wenig.«

Marion Topitschnig, Waltraud Winding, 31.07.2017

Reportage: Falstaff hat bei Standlern und Kunden am Karmelitermakt im Bezug auf das genussfeindliche Gastro-Verbot für Händler nachgefragt.

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Das Gastro-Verbot für neue Stände auf Wiener Mäkten, das kürzlich beschlossen wurde, hinterlässt viele Fragezeichen bei Marktstandlern und -besuchern. Falstaff hat sich am Karmelitermarkt im 2. Wiener Bezirk zum Thema umgehört und trifft gleich einmal auf eine Mädelsrunde, die bei Spritzer und Aperol zusammensitzt und die Sonne genießt. Die vier unisono: »Wir treffen uns regelmäßig hier, das ist schon eine Art Institution für uns. Darauf wollen wir keinesfalls verzichten!« Ein älterer Herr geht vorbei und hat bemerkt, dass wir bezüglich der neuen Markt-Regelung nachfragen. Er will sich einbringen und sagt: »Wissen’S ich bin allein daheim, meine Frau ist schon lang g’storben. Da geh’ ich gern auf den Markt, trink einen Kaffee, plauder ein bisserl mit die Leut’. So is mir nie fad. Wär’ ewig schad’, wenn das verboten wird.«

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