Er hat in New York ein sagenhaftes Gastronomie-Imperium geschaffen – und verdient dafür einen Preis.

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Vom Dorf Wallsee im Bezirk Am­stetten startete Kurt Gutenbrunner seinen Erfolgslauf. Er begann bei Austro-Ikone Werner Matt und Ex-Drei-Sterne-Koch Heinz Winkler – und Ende der 1980er-Jahre kam der erste Job in New York. Ein paar Gastspiele in Deutschland brauchte es noch, bevor Gutenbrunner in New York sein Gastro-Imperium aufbaute. Heute führt er vier bestens laufende Lokale im »Big Apple«, die »New York Times« stimmt Lobeshymnen über ihn an, und er ist gefragter Fernseh-Starkoch. Wie er das geschafft hat? Mit heimischer Küche fand er eine Nische. Nicht mit einer deftigen »Aus­trian Cuisine« erkochte er sich einen Platz im Herzen der New Yorker, sondern mit Schmankerln auf hohem Niveau. Dazu gehören »Spaetzle«, wie die Amerikaner sagen, Wiener Schnitzel und Kaiserschmarren, aber auch traditionelle Rezepte mit modernen Elementen. Botschafter? Nein, Botschafter will er nicht sein. Und dennoch hat er neben der Küche ein Stück österreichische Seele exportiert.

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