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Roséweine liegen voll und ganz im Trend. Sie sind feinwürzig und süffig, nicht so schwer wie mancher Rotwein, aber stoffig genug, um auch als Speisenbegleiter zu fungieren. Gut gekühlt sind sie ein idealer Aperitif oder schwungvoller Begleiter auf der sommerlichen Terrasse. Während Weißwein und Rotwein im Vorjahr Marktanteile verloren haben, preschte der Rosé in Deutschland auf mittlerweile 9,6 Prozent nach oben und steigerte sich damit in nur einem Jahr um etwa 200 Prozent. 2010 wurde also bereits dreimal so viel Rosé getrunken wie je zuvor. Einen großen Anteil an diesem Boom haben die großartigen Rosés aus der Provence, die als qualitative Speerspitze in diesem Segment bezeichnet werden können. Es gibt sie in unterschiedlichen Preissegmenten und Stilen, aber sie sind von ungemein homogener Qualität. Und darauf kommt es an. Genießt eine Region das Vertrauen der Konsumenten, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Weg.
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