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Seit kurzem läuft im Wiener Leopold Museum eine eindrucksvolle Ausstellung: »Alfred Kubin. Bekenntnisse einer gequälten Seele zeigt das Schaffen des Künstlers«. Die Präsentation umfasst 248 Exponate, darunter 50 Archivalien. Der 1877 in Böhmen geborene und 1959 in Zwickledt verstorbene Grafiker, Schriftsteller und Buchillustrator hinterließ ein umfangreiches Werk. Er selbst hatte sich als »Organisator des Ungewissen, Zwitterhaften, Dämmerigen, Traumhaften« bezeichnet – seine Werke erscheinen vor dem Hintergrund kriegerischer Ereignisse daher heute besonders aktuelle und brisant.
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