Macht Käse dick? Die wichtigsten Käse-Mythen im Fakten-Check

Herbert Hacker, 10.11.2023

Schließt Käse wirklich den Magen? Wie kommen die Löcher in den Emmentaler und wie lagert man Käse am besten? Was ist richtig und was falsch? Falstaff klärt auf.

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Rohmilchkäse wird aus ungekochter, nicht pasteurisierter Milch hergestellt. Im Gegensatz zu pasteurisierter Milch, bei der durch Erhitzen auf hohe Temperaturen Bakterien und Keime abgetötet werden, wird die Rohmilch für die Herstellung von Rohmilchkäse nicht behandelt. Aufgrund des Verzichts auf ­Pasteurisierung hat der Käse einen besonderen Geschmack und Charakter. Viele weltberühmte Käsesorten werden traditionell aus Rohmilch hergestellt. Dazu gehören Sorten wie französischer Camembert, Roquefort, italienischer Parmesan, englischer Cheddar und viele andere. Die Herstellung von Rohmilchkäse erfordert spezielle Sorgfalt und Hygienemaßnahmen, um das Risiko von schädlichen Bakterien zu minimieren. Rohmilch wird normalerweise gefiltert und bei der Käseherstellung auf verschiedene Weisen fermentiert und gereift. Aufgrund des Fehlens der Pasteurisierung besteht bei Rohmilch und Rohmilchkäse ein geringes Risiko der Kontamination mit schädlichen Bakterien wie Salmonellen, E. coli und Listeria. Schwangere Frauen, Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten deshalb auf den Verzehr von Rohmilchkäse eher verzichten. Die ­Gesetze und Vorschriften zur Herstellung und zum ­Verkauf von Rohmilchkäse variieren von Land zu Land.

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