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Die Neuregelung der Marktordnung sorgt bei Standlern und Marktbesuchern für Unverständnis. Besonders erhitzt sind die Gemüter am Meidlinger Markt im 12. Wiener Bezirk. Vor der gastronomischen Belebung des Marktes, sei dieser »quasi tot« gewesen, heißt es. So sieht es auch Anna Putz vom Stand »Anna am Meidlinger Markt«: »Ich habe ja eigentlich einen Lebensmittelhandel und verkaufe Brot, Käse, Semmeln, Kaffe etc. Das macht auch mein Hauptgeschäft aus, das Kaffee ausschenken macht nur einen kleinen Teil aus. Allerdings, wenn ich das mit dem Espresso bzw. Kaffee ausschenken nie gemacht hätte, wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Heutzutage muss man mehr bieten, um zu überleben. Man muss sich ja auch irgendwie von den Supermärkten abheben können und das kann man nur mit einer Art Erlebniseinkauf.«
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