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»Ich mag es, Dinge von Anfang bis Ende zu begleiten, durch alle Arbeitsschritte hindurch«, erzählt Felix Pieper über sich selbst. Daher habe er nach dem Abitur zunächst überlegt, Architektur zu studieren. Doch er entschied sich anders – und steht jetzt dem nördlichsten Weingut am Rhein vor: Neun Hektar Reben bewirtschaftet der 36-Jährige in Königswinter bei Bonn, auf dem Gebiet des Bundeslands Nordrhein-Westfalen. »Früher«, erinnert sich Felix Piepers Vater Adolf Wilhelm, genannt Bobbi – »Bobbi mit i« –, »hat man uns als Eskimo-Winzer bezeichnet. Aber das war auch vor Beginn der Erderwärmung schon falsch, das Kölner Becken ist einfach ziemlich warm. Und unser Gewann Domkaule in der mittleren Terrasse war bereits im preußischen Lagenverzeichnis von 1904 eine der besten Lagen am Rhein.«
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