Im namhaften Esslinger Familienbetrieb hebt Maximilian Kusterer die Burgundersorten auf ein neues Niveau.

Nominé Newcomer des Jahres 2020: Maximilian Kusterer

Rainer Schäfer, 26.01.2020

Maximilian Kusterer wollte am liebsten Handball-Profi werden, doch dafür war er zu klein. Heute zeigt er Talent und Größe als Winzer und Spätburgunder-Spezialist im schwäbischen Esslingen.

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Maximilian Kusterer zählt zu den Winzersöhnen, die zunächst wenig Interesse daran zeigten, in den elterlichen Betrieb einzusteigen. Gerade mit 16 oder 17 Jahren, wenn er in den steilen Esslinger Terrassen-Weinbergen »schuften musste, war das kein Traumjob für mich«. Nach dem Abitur reizte ihn ein Sportstudium, um anschließend »vielleicht ins Management einzusteigen«. Auch eine Zukunft als Physiotherapeut konnte er sich vorstellen, aber »ein Leben lang in einem kleinen Zimmer Leute einzurenken«, das konnte es auch nicht sein. Am liebsten wäre er Profi-Handballer geworden, und obwohl er nicht gerade groß gewachsen ist, schaffte er es immerhin bis in die Landesliga mit seiner »Schnelligkeit und Flexibilität«. Aber für Profi-Sport sei er letztendlich »zu klein gewesen«, sagt der 28-Jährige rückblickend.

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