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Maximilian Kusterer zählt zu den Winzersöhnen, die zunächst wenig Interesse daran zeigten, in den elterlichen Betrieb einzusteigen. Gerade mit 16 oder 17 Jahren, wenn er in den steilen Esslinger Terrassen-Weinbergen »schuften musste, war das kein Traumjob für mich«. Nach dem Abitur reizte ihn ein Sportstudium, um anschließend »vielleicht ins Management einzusteigen«. Auch eine Zukunft als Physiotherapeut konnte er sich vorstellen, aber »ein Leben lang in einem kleinen Zimmer Leute einzurenken«, das konnte es auch nicht sein. Am liebsten wäre er Profi-Handballer geworden, und obwohl er nicht gerade groß gewachsen ist, schaffte er es immerhin bis in die Landesliga mit seiner »Schnelligkeit und Flexibilität«. Aber für Profi-Sport sei er letztendlich »zu klein gewesen«, sagt der 28-Jährige rückblickend.
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