Werbung
Im Zentrum der alljährlichen Prämierung der besten Rotweine aus Österreich, deren Ergebnisse Ende November 2018 bei der traditionsreichen »Falstaff Rotwein-Gala« bekannt gegeben wurden, stand der Jahrgang 2016. Aufgrund des für die Winzer teilweise recht schwierigen Witterungsverlaufs war das Jahr mit großem Aufwand verbunden, die Mengen fielen schließlich meist gering aus. Dieser Umstand führte dazu, dass zur Falstaff-Probe diesmal etwas weniger Weine zur Bewertung vorgelegt wurden, als dies in einem ertragsstarken Jahrgang der Fall ist. In der entscheidenden Finalverkostung durfte das Fachpanel an zwei Tagen schließlich aus rund 200 Finalisten in den verschiedenen Kategorien und Sortengruppen in Blindverkostung die Sieger ermitteln. Sämtliche als empfehlenswert eingestuften Weine, rund 1300 an der Zahl, fanden mit Bewertung und Beschreibung Eingang in den neu erschienen Falstaff Rotweinguide 2018/2019. Das Highlight der Rotwein-Prämierung, die in Kooperation mit den Partnern s Versicherung, Wiener Städtische und Donau Versicherung durchgeführt wurde, war einmal mehr die Kür der drei Falstaff-Sieger. Platz eins geht an das Weingut Walter Glatzer aus Göttlesbrunn in Carnuntum. Glatzer zeigte sich auf der Bühne überwältigt und erinnerte sich an den herausfordernden Jahrgang 2016: »Das ist die Krönung eines sehr schwierigen Jahrgangs, der mit Frost begonnen und letztendlich doch ein gutes Ende genommen hat.« Als Hauptpreis wurde dem Falstaff-Sieger 2018 von DS-Brandmanager Marc Giulioli und Markenbotschafter Daniel Serafin ein Gutschein für den DS 7 Crossback übergeben, den er nun ein Jahr lang gratis fahren wird. Der Jahrgang 2016 hatte es wettermäßig tatsächlich ziemlich in sich und bereitete auch den heimischen Rotweinerzeugern einiges Kopfzerbrechen. Frostschäden vor allem im Seewinkel und das Hagelunwetter Ende Juni im Golser Raum und im Mittelburgenland führten zu Ernteausfällen von bis zu 50 Prozent der üblichen Erntemenge. Im Gegensatz zu Niederösterreich setzte im Burgenland der Lesebeginn sogar etwas früher als im Vorjahr ein, und nicht nur in den beeinträchtigten Gebieten wurde die Ernte schon relativ zeitig abgeschlossen. Das geerntete Traubenmaterial gab durchaus Anlass zur Freude: Gute Reife, eine harmonische Säure sowie niedrige pH-Werte erlaubten eine saubere Vinifikation, gerade auch bei den mikrobiologisch diffizileren Maischegärungen der Rotweine. Das Resultat der enormen Bemühungen sind sehr fruchtige und sortentypische Weine mit gutem, aber nicht zu üppigem Körper. Dies gilt sowohl für die roten Leitsorten Zweigelt als auch für Blaufränkisch. Eine schöne und ausgewogene Säure unterstützt die Fruchtigkeit, während der mittlere Alkoholgehalt für angenehmen Trinkspaß sorgt. Die Rotweine aus 2016 sind bereits zugänglich und finessenreiche Speisenbegleiter.
Werbung