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Nur in besonders guten Jahren werden die beiden Prestige Cuvées La Grande Année und La Grande Année Rosé im Hause Bollinger produziert. Der Grundwein dafür wird in mehrfach gebrauchten Barriques vinifiziert, damit der pure Geschmack nicht von Holz beeinflusst wird und sich die aromatische Vielfalt ebenso gut entfalten kann wie das enorme Reifepotenzial. Die Flaschen werden bei der zweiten Gärung mit Naturkork und nicht wie allgemein üblich mit Kronenkork verschlossen. Damit soll die Frische des Weins sowie die Klarheit der Aromen bewahrt werden. Bollinger Export-Manager Karl-Frédéric Reuter erzählt im Gespräch mit Falstaff, dass sich bei den rigorosen Kontrollen eine Quote mit 0,5 bis 1 Prozent mit Korkfehlern ergibt, die natürlich aussortiert werden. Die Lagerung auf der Feinhefe dauert sechs Jahre und mehr. Nach dem händischen Rütteln und der Entnahme der Hefe wird der Champagner mit einer Dosage von sechs Gramm pro Liter angereichert. Erst nach weiteren drei Monaten Lagerung zur Ausbalancierung der Dosage gelangt La Grande Année in den Verkauf. Österreich-Importeur WeinArt hat dieser Tage den Jahrgang 2005 präsentiert.
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