Die Geschmacksexperten von Valhorna wissen, dass es ohne gute Schokolade keine gute Praline gibt.

Pro oder Contra: Schokoladenhohlkörper im Fokus

Nicole Schlaffer, 25.07.2019

PROFI beleuchtet die Vor- und Nachteile bei der Verwendung von Schokoladen-Hohlkörpern und spricht mit Spitzenkonditoren über die perfekte Praline.

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Die Pâtisserie ist ein filigranes Handwerk, bei dem es um Details geht. Hinzu kommen die Eigenschaften, die ein guter Pâtissier besitzen sollte: Geschick, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit. Womit er sich jedoch helfen kann, sind vorgefertigte Hohlkörper. Viele Top-Pâtissiers arbeiten damit. Doch geht der Trend nicht in Richtung »alles selbstgemacht«? »Ich würde es schon fast als deutsche Krankheit bezeichnen, immer alles selber herstellen zu wollen. Wenn ich es selber nicht besser und günstiger produzieren kann, dann macht es keinen Sinn. Ich stelle mir ja auch keine Kuh in den Garten, weil ich denke, dass sie bessere Milch gibt«, zieht der einstige Konditor-Weltmeister Bernd Siefert den Vergleich. Rein theoretisch könnte jeder Konditor und Pâtissier Schokolade selber herstellen – doch nicht immer rechnet sich die Investition. »Wir verwenden teilweise zugekaufte Schokoladen- Hohlkörper, vor allem bei Trüffelkugeln ist das sinnvoll. Zur eigenen Herstellung in rationeller Form wäre hier eine Anschaffung von einigen Spezialmaschinen notwendig, die sich selbst für unsere relativ großen Stückzahlen nicht rechnen würde«, erklärt Chocolatier Leopold Forsthofer, Chef-Pâtissier in der Kurkonditorei Oberlaa.

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