Werbung
Für Harald Krassnitzer ist es bei Ausflügen in österreichische Weingegenden seit jeher sozusagen Pflicht und Kür zugleich, einem Heurigen einen Besuch abzustatten. Denn schließlich, so der erfolgreiche Schauspieler, sei der Heurige ein heimisches Kulturgut, wie in Italien die Osterien, in denen die Mamas kochen. »Hier in Oggau kocht auch eine Mama, aber eine junge und fesche«, lacht Harald Krassnitzer und zwinkert Stephanie Eselböck-Tscheppe, der Hausherrin des Guts Oggau, freundschaftlich zu. Als das junge Paar Eduard Tscheppe und Stephanie Eselböck vor vier Jahren ein altes Gut kaufte, stand erst mal der Wein im Vordergrund. Freunde überzeugten die beiden drei Jahre später aber, die wunderschöne Struktur des Hauses für alle zu öffnen, und bald war die Idee eines Heurigen geboren. Irgendwann trug es den Schauspieler zwischen Dreharbeiten an diesen besonderen Ort, und er entdeckte ein Juwel. Nichts scheint auf den ersten Blick so wie in einem klassischen, urtümlichen Heurigen. Eine beinahe loungeartige, chillige Atmosphäre empfängt einen. Geschmackvoll, zurückhaltend, jung und trotzdem unglaublich authentisch zeigt das Paar, wie ein Heuriger heutzutage auch sein kann.
Werbung