Angesichts der Preisentwicklung der letzten En-primeur-Kampagne muss man sich als Bordeaux-Liebhaber fragen, wo diese Reise hingeht.

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Die erste Dekade des 21. Jahrhunderts bescherte Bordeaux einen Paradigmenwechsel. Man kann ihn in einem Satz zusammenfassen: Es gibt keine Jahrhundertjahrgänge mehr. Jahrgänge wie 1961 oder 1982, die man noch zu Recht als Jahrhundertereignisse feierte, drohen zur Normalität zu werden. 2005, 2009, 2010: Dieses Super-Trio hat zu einem der verrücktesten Hypes geführt, die die Weinwelt je erlebt hat – mit Flaschenpreisen von über 1.000 Euro für Spitzengewächse, die noch im Fass liegen.

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