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Dank seiner langen Nord-Süd-Erstreckung verfügt Chile über enorm unterschiedliche Klimazonen. Die Weinbauzonen, die zwischen dem 30. und dem 38. Breitengrad liegen, werden in vier Hauptweinbauregionen und deren Unterregionen eingeteilt. Die nördlichste Zone namens Coquimbo liegt etwa 400 Kilometer oberhalb von Santiago de Chile und ist von Norden nach Süden unterteilt in das Elqui-Tal, Limarí und Choapa. Ebenfalls oberhalb von Santiago fließt der Río Aconcagua dem Pazifik zu und gibt dem Weinbaugebiet seinen Namen, das in Valle del Aconcagua, de Casablanca und de San Antonio-Leyda unterteilt wird. Etwa 40 Kilometer unterhalb der Hauptstadt verläuft der Rio Maipo, welcher der bekanntesten Weinregion im Valle Central, dem dritten Anbaugebiet, seinen Namen gibt. Im Süden schließen die Anbauregionen von Rapel – mit den Unterzonen Colchagua und Cachapoal Valley – und Curicó an sowie das Valle del Maule. Die südlichste Zone heißt Valle Sur, die drei Anbaugebiete sind die Flusstäler des Itata, Bío-Bío und des Malleco.
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