5500 verschiedene Weine und 60.000 Flaschen lagern in den Gewölben des Palais Coburg.

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Superlative stehen an der Tagesordnung. Das Restaurant »Silvio Nickol« gehört zu den hervorragendsten des Landes, der Weinkeller schafft es sogar in internationale Bestenlisten. 5500 verschiedene Weine und insgesamt 60.000 Flaschen lagern tief unten in den Gewölben, die Weinliste liest sich wie eine Schatzkarte. Der Champagnerkeller bietet so ziemlich alles, was man sich wünschen kann. Beeindruckend auch der Château-d’Yquem-Keller mit hundert Jahrgängen, die größte Sammlung außerhalb des französischen Guts. Im Neue-Welt-Keller mit Weinen aus Amerika, Australien und Chile ruht die größte Flasche im Palais: eine 27-Liter-Flasche spanischer Rioja, Jahrgang 2001. Der betagteste Wein hat 1727 im Taufschein stehen, ein deutscher Apostelwein – ohne Preisangabe, weil unverkäuflich. Der teuerste Wein – ein Château Latour, 1961 – kostet 170.000 Euro. Rekordverdächtig auch der Gesamtwert, den Eigentümer Peter Pühringer hier versammelt hat: 20 Millionen Euro.

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