Verspielte Ideen zur Automatisierung in der Gastronomie.

Revolution Roboter

Nicola Afchar-Negad, 21.11.2018

Hin und wieder tauchen sie in den Medien auf. Als Front-Office-Mitarbeiter im japanischen Hotel oder lustige Spielerei im Hipster-Restaurant.

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Die Jalousien fahren langsam nach unten, die Lichtshow kann gleich beginnen. Die Gäste im »Rollercoasterrestaurant« im Wiener Prater zücken ihre Smartphones, die Fotos und Videos werden sich kurz danach auf Facebook und Instagram finden. Michael Mack hat nichts dagegen. Er ist der Mann, dem das eingefallen ist, der auf die meisten Fragen nach dem »Wer?« mit »Wir« oder »Ich« antwortet. Kurz erklärt: In den derzeit acht Restaurants fahren Essen und Getränke Achterbahn und kommen via Schienensystem in 5 bis 10 Sekunden direkt zu den Gästen an den Tisch. Nur in Wien werden die Speisen von zwei Industrierobotern versendet, die in neun Geschwindigkeitsstufen arbeiten. Man darf sich das so vorstellen: geordert wird mittels Tablet, die Küche stellt alles zusammen, schickt die Bestellungen zu Roboter 1 und 2, die das Ganze dann dank eines Codes richtig zuordnen und auf die Achterbahn-Reise schicken.

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