Die Rebberge des Weinguts Bad Osterfingen. Im Keller setzt man hier immer mehr auf Eleganz.

Schaffhauser Blauburgunderland: Massenhaft Potenzial

Dominik Vombach, 08.05.2024

Das Terroir von Schaffhausen ist eines der reizvollsten der Schweiz. Jurakalk und trockenes Klima sorgen für beste Bedingungen, um grossartige Blauburgunder zu keltern. Ein Renommée wie etwa die Bündner Herrschaft konnte sich die Region bis heute jedoch nicht erarbeiten. Wo schlummert das Potenzial des Blauburgunderlandes?

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Potenzial für Spitzenweine – das ist es, was den Kanton Schaffhausen für Weinexperten wie Weinmacher so anziehend macht. Auf kleinstem Raum finden sich hier unzählige Bodenarten. Darunter die besonders begehrten tonhaltigen Kalkböden im Klettgau, der Hauptanbauzone Schaffhausens. Jurakalk ist hier das Stichwort, und der stammt vom Schaff­hauser Hausberg Randen, einem Teil der Tafeljura-Landschaft, die sich zwischen Coburg und Basel erstreckt. Weinmacher auf der ganzen Welt werden hellhörig, wenn man ihnen von den Bedingungen berichtet, die hier herrschen. Ausgeschöpft wird das Potenzial bisher aber nur von einigen wenigen, denn grosse Weine, wie man sie aus dem Burgund, der Heimat des Blauburgunders kennt, sucht man im Blauburgunderland meist vergebens.

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