Maximilian Trautwein vom »Gasthaus zur Linde« ist Genussbotschafter

Schwäbische Köstlichkeiten locken nach Stuttgart

Bernhard Degen, 22.01.2018

Spätzle, Wein und Schokolade sind nur drei von vielen Gründen, warum man eine Genussreise nach Deutschland machen sollte.

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Deutschland ist noch nicht die erste Wahl der Österreicher, wenn es darum geht, einen Genuss-Urlaub anzutreten. Doch näher betrachtet, sprechen viele Gründe für einen Feinschmecker-Trip zu unseren Nachbarn mit ihrer riesigen Bandbreite von Sternegastronomie bis zu Besenwirtschaften (vergleichbar mit unseren Heurigen). Sterne sind zwar nicht das Maß aller Dinge man kann schon etwas neidisch zu unseren Nachbarn blicken, die gleich elf Drei-Sterne-Restaurants haben, wohingegen es in Österreich noch kein einziges gibt. Die Genuss-Region Stuttgart ist ein verlockendes Beispiel für kulinarische Freuden aller Art: Neben 23 Sternerestaurants ist die Gasthauskultur mit der schwäbischen Küche besonders ausgeprägt. An Maultaschen, Gaisburger Marsch oder Linsen mit Spätzle führt in der Region Stuttgart kein Weg vorbei. Zusammen mit Rostbraten, Kartoffelsalat, Käsespätzle und Ofenschlupfer gehören sie zu den beliebtesten schwäbischen Gerichten. Die Gastronomen Ferdinand und Maximilian Trautwein sind in ihrem Kochstil ganz mit der traditionellen, schwäbischen Küche verwurzelt. Die beiden Betreiber des »Gasthaus zur Linde« kamen anlässlich der DZT-Jahrespressekonferenz zum Thema »Culinary Germany« nach Wien und kochten mit hiesigen Journalisten Maultaschen mit Linsen und Zwiebelrostbraten an Trollingerjus mit Spätzle. Dabei führten die beiden charismatischen Köche vor, wie man den Teig wie früher von Hand rührt und wie man die Spätzle mit einer Spachtel vom Holzbrett ins kochende Wasser schneidet. Zum süßen Finale gab es Ofenschlupfer, das ist ein Apfel-Hefezopf-Auflauf.

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