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Im September, wenn die größte Hitze vorbei ist, beginnt für Gerald Zhang-Schmidt die Zeit der Sichuanpfefferernte. Die Bäume, auf denen der Pfeffer wächst, sind dornig und voller ätherischer Öle, die ihm nicht nur Hände und Arme zerkratzen, sondern die Kratzer auch noch unangenehm kribbeln lassen. Weil die Körner aber so klein sind, kann Zhang-Schmidt trotzdem keine ordentlichen Handschuhe tragen. Und sind sie einmal erfolgreich vom Baum genommen, müssen sie getrocknet und dann aufwendig händisch gesiebt werden. »Der Sichuanpfeffer ist eine speziell unangenehme Pflanze«, sagt Zhang-Schmidt. Warum er ihn dann trotzdem anbaut und sich das alles antut? Weil Sichuanpfeffer so außergewöhnlich gut schmeckt!
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