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Einem niederschlagsarmen Winter folgte in Österreichs Weinbauregionen ein eher trockener Frühling mit wechselnden Bedingungen. Das führte zu einem vergleichsweise späten Austrieb der Reben, der erst mit Ende April einsetzte, weshalb es mit den gefürchteten Spätfrösten auch keine ernsthaften Probleme gab. Dank der warmen Temperaturen setzte die Blüte relativ früh ein, begleitet allerdings von bereits dringend benötigten Niederschlägen, die auch einen gewissen Pilz-Druck erzeugten. Juli und August waren von anhaltender Trockenheit begleitet, Jung-Anlagen hatten zu kämpfen, dafür blieben Starkregenvorfälle ebenso aus wie größerer Hagel. Ende August brachten dezente Niederschläge Entlastung und die Reife der Trauben konnte zügig fortschreiten. Die Weinlese begann etwas früher als im Vorjahr, die Haupternte fand zwischen Mitte September und erster Oktoberwoche statt, die Trauben zeigten sich sehr reif und gesund. Aufgrund der Hitze waren die Beeren kleiner, was zu geringerer Saftausbeute, aber auch konzentrierteren, dichteren und bei den Rotweinen dunkleren Weinen führte.
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