In der Cocktailszene begibt man sich »back to the roots«: Alte Rezepturen, beste Zutaten, hochwertige Alkoholika werden verwendet. Mit drei Rezepten zum Nachmixen!

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Es ist unglaublich, wie viele junge, motivierte und bereits sehr gut ausgebildete Bartender es heute gibt. Zu meiner Zeit waren die Leute noch weit von diesem Level entfernt«, sagt Klaus Stephan Rainer von der »Goldenen Bar« in München. Es gibt einen klaren Trend zur Professionalisierung in der Cocktailszene. »Die strenge Neoklassik der vergangenen Jahre war wichtig, um nun wieder offener werden zu können, sie hat eine gute Basis geschaffen«, so Rainer. Offen ist die Barszene in der Tat für viele Tendenzen. »Die Richtung wird nicht mehr nur von den großen Spirituosenkonzernen vorgegeben«, meint Angus Winchester, einer der international bekanntesten Bartender, »es bilden sich auch autonome Entwicklungen wie die Fokussierung vor allem amerikanischer Bartender auf Rye Whisky, echten Roggenwhisky, der bisher dem Namen nach, aber nicht in wirklich guter Qualität existierte.«

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