Der Exportanteil von 31 Millionen Flaschen Kumala-Wein könnte noch verdoppelt werden. Wegen eines Bergbau-Projekts sind allerdings 4.700 Hektar Rebfläche gefährdet.

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»I can't drink it«, hat Winemaker Bruce Jack gesagt, als ihn die Verantwortlichen vom Weltkonzern Constellation Wines die südafrikanischen Kumala-Weine kosten ließen. Das war vor rund drei Jahren. Mittlerweile ist der umtriebige Südafrikaner der Chief Winemaker von Constellation Wines South Africa und somit auch für die Kumala-Weine selbst verantwortlich. Jack machte aus den anonymen Massenweinen ein südafrikanisches Aushängeschild mit klarem Herkunftsbezug, das er mittlerweile auch gerne selbst trinkt. Er setzt auf Nachhaltigkeit und verbessert die Arbeitsbedingungen und somit auch die Lebensqualität auf den Partner-Weingütern. Constellation kauft fertige Weine ein und verschneidet die einzelnen Chargen auf dem Flagstone-Weingut. Die Verträge sind langfristig ausverhandelt, damit die Weingüter in Qualität und Mitarbeiter-Entwicklung investieren können. »Wir machen einen Wein, auf den die Südafrikaner stolz sein können«, sagte Bruce Jack beim Weinblogger Round Table am Donnerstag in Hamburg.

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