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Tacos mit Mezcal, Pitas mit Sauerkraut und Grillhühnchen, Maki mit Zander und Lobster Roll – klingt gut und ist es auch, da speziell, anders und stimmig. Streetfood ernährt die Welt, laut einer Studie der FAO aus dem Jahr 2007 ernähren sich 2,5 Milliarden Menschen täglich vom günstigen Essen, das zumeist direkt vor den Augen der Kunden angefertigt wird. Der »Street Food Report 2016« (London) ergab, dass etwa 25 % der Interviewten 2-3 Mal die Woche ihr Essen – meist den Lunch – auf der Straße beziehen. Befragt wurden wohlgemerkt Menschen auf Street Food Märkten. Veränderte Essgewohnheiten, kürzere Mittagspausen, die Gier nach Neuem – die Gründe für den Streetfood-Boom auch in kälteren Gefilden liegen auf der Hand. Jetzt kommt das große »Aber«: das Wetter spielt oftmals nicht mit und die teils horrenden rechtlichen Auflagen taugen auch nicht gerade, um die Herzen zu erwärmen. Also, was tun? Die Antwort der Macher lautet immer häufiger: sesshaft werden, ein Ladenlokal beziehen und den Streetfood-Charakter anderweitig ausleben. Ja, das geht – und kann durchaus authentisch wirken, wie man schnell feststellt. Wer die Konzepte der Gastro-Gründer studiert, stellt alsbald interessante Parallelen fest.
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