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Irgendwann um die Jahrtausendwende saß der indische Geschäftsmann Arjun Waney im Frisiersalon seines Freundes Nicolas im »Jumeirah Carlton Hotel« in London. Kurz zuvor war es Waney nach vielen Anläufen endlich gelungen, einen Platz beim Nobeljapaner »Nobu« zu ergattern. Er war begeistert von der Qualität der Speisen und erklärte: »Ich will selbst ein japanisches Restaurant.« Wie es der Zufall will, kannte der Coiffeur den deutschen Koch Rainer Becker, der 1998 nach Stationen als Küchenchef im Sternerestaurant »Königshof« in München und den Restaurants der Hyatt-Gruppe in Australien und Japan nach London übersiedelt war. Auch Becker spielte zu der Zeit mit dem Gedanken, ein japanisches Restaurant zu eröffnen. Arjun Waney hatte also Geld, und Rainer Becker kannte sich nach sechs Jahren in Japan mit Nippon-Küche bestens aus. Nicolas, der Londoner Friseur, musste nur noch Investor und Koch zusammenbringen. Gesagt, getan, das Gespann Becker/Waney harmonierte – und hält bis heute. Und Rainer Becker, aufgewachsen an der Mosel, wurde zum Global Player der Gastroszene.
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