So ein Käse.  Die Almen haben ihren ganz eigenen Geschmack. So überrascht der bröselige Steirerkas Biss für Biss mit einem würzig-herben Aroma.

Steirische Almen: Wo traditionelles Handwerk, Innovationen und köstliche Schmankerl aufeinander treffen

Klaus Höfler, 27.10.2023

Hinter dem landschaftlichen Idyll der 1900 steirischen Almen und ihren zahlreichen kulinarischen Spezialitäten steckt eine einsatz- und entbehrungsreiche Bewirtschaftungsform.

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Der Schatz liegt tief im Berg versteckt. Einst wurde hier Silber abgebaut, später wollte man die unterirdischen Gänge als Heilstollen nutzen. Heute lagern hier, am Fuße der »Teichalm« in der Oststeiermark, knapp zwanzig verschiedene Käsesorten bei ganzjährig konstanter Temperatur von zehn Grad. Die Laibe werden regelmäßig mit Salzwasser gereinigt und behutsam gewendet. Ansonsten gönnt man ihnen jene Ruhe und Zeit, die sie brauchen, um ihre besonderen Geschmacksaromen zu entwickeln. »Im Durchschnitt reifen sie zwischen sechs und sieben Monate«, erklärt Christoph Leitner.

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