Wissenschaftler forschen weltweit an klimafreundlichen Ansätzen in der Rinderzucht.

Über die Zukunft der Rinderzucht

Juliane Eva Reichert, 06.01.2022

Viehzucht ist für mehr als ein Zehntel der weltweiten Methan-Emissionen verantwortlich. Doch die Wissenschaft forscht an einer Lösung – und die kommt aus dem Meer.

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Die Hoffnung der Rinderzucht schwimmt einen halben Kilometer vor der Westküste Irlands und sieht aus wie breite Nudeln, nur ohne Sauce und in ungewöhnlicher Farbe. Die Rede ist von Algen, breit wie zwei Finger und schlammgrün, von denen vor der Küste Tausende Tonnen wachsen. Eine in Dublin ansässige Forschungsgruppe namens »SeaSolutions Project« widmet sich dem Meeresgewächs schon seit Längerem ausführlich. Denn es hat das Potenzial, die in Verruf geratene Rinderzucht (»Klimakiller Kuh«) zu revolutionieren. Für Irland, das mehr Rinder als Einwohner hat, kommt das an oberster Stelle – es geht um nichts weniger als den Wohlstand des Landes. Die Alge, so die These der Wissenschaftler, könnte die Rinderzucht mit der Umwelt versöhnen. Und das hat mit der Verdauung zu tun.

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