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Das schwere Rolltor auf dem Weg zum Keller steht nur einen Spalt breit offen. Chie Sakata, gekleidet mit »Weingut Bernhard Koch«-T-Shirt, mit Monteurshose und Turnschuhen, hält nur einen Augenblick inne, dann springt die zierliche Person wie die fleischgewordene Heldin aus einem Manga an den Türrahmen, drückt ihren Rücken an die Wand und stemmt das Tor mit den Beinen auf. Aufhalten lässt sich die 36-Jährige nicht so leicht, das war ganz offenkundig auch schon früher so. »Ich bin in Kobe aufgewachsen und ging auf ein Landwirtschaftsgymnasium«, erzählt Sakata, »da habe ich Blumen, Gemüse und Obst gezüchtet.
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