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Wie oft hört man als Antwort auf das Angebot ein Glas Tequila als Digestif zu kredenzen: »Nein, lieber nicht!« Dabei ist Tequila durchaus im Trend. In den USA ist das Getränk längst von dem billigen Schüttimage weggekommen und so haben einige Prominente Tequila für sich entdeckt. Nicht etwa harte Rocker, sondern Männer wie Justin Timberlake oder Mr. »What else«, George Clooney, investieren in Agavenbrand. Clooney etwa gründete gemeinsam mit seinem Freund Rande Gerber (Ehemann von Cindy Crawford) Casamigos Tequila. Dieser »Ultra-Premium Tequila« (O-Ton Webseite) hat auch tatsächlich schon Awards gewonnnen. Bekanntermaßen sind Timberlake und Clooney keine Europäer und es scheint, als würde dieses Getränk auf dem alten Kontinent falsch verstanden. Zum Teil haben sich das die Tequilahersteller wohl selbst zuzuschreiben, denn jahrzehntelang wurde Tequila als Partyschnaps beworben, der schnell gute Laune bringt. Dass der Morgen danach, den Gästen allerdings ebenfalls unvergesslich bleibt, zeigt die vorher erwähnte pauschale Abwehrhaltung, auf die man bei Erwachsenen häufig trifft. Manches brennt sich einfach ein.
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