Blick von der Ruine Hinterhaus bei Spitz flussabwärts auf Arnsdorf am rechten Donauufer: Die Wachau erfindet sich gerade wieder einmal neu.

Wachau Reloaded: Die Kulturlandschaft auf neuen Wegen

Peter Moser, 30.01.2023

Frei nach dem Motto der Wiener Secession heißt es nun in der Wachau: »Der Zeit ihren Wein / Dem Wein seine Freiheit«.
Anders gesagt: Eine neue Winzer-Generation stellt sich ein und verlässt den einen oder anderen ausgetretenen Pfad.

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Es ist kaum zu glauben, wie viel Innovation in dieser Region steckt. An allen Ecken und Enden werden Projekte gestartet, aus denen mit etwas gutem Wind neue Weingüter entstehen. Von klassischen Ansätzen bis zu fast revolutionären Gedanken reicht die Palette, hinter denen aber immer der gleiche Wunsch steht: möglichst authentischen Wein zu erzeugen, unverwechselbar im Sinne einer angestrebten Stilistik. Da ist der eine eher im Bereich des Natural Wine unterwegs, ein anderer dem Respekt vor dem Terroir verpflichtet und es steht der spezifische Ausdruck einer Riede im Brennpunkt. Was die Umsetzung anbelangt, reicht die Zugangsweise von konventionell bis zu den Prinzipien der Biodynamie. Für jede Herangehensweise werden gute Gründe ins Treffen geführt, von außen betrachtet führt aber wohl auch in der Wachau kein Weg am organischen Weinbau vorbei. Die Zertifizierung »Nachhaltig Österreich« hat in keinem anderen Weinbaugebiet eine so hohe Durchdringungsrate erreicht. Für die Mitglieder der Domäne Wachau ist sie ebenso verpflichtend wie es auch für jene der Vinea Wachau geplant ist. Anders liegen derzeit indes noch die Dinge, wenn es um biologischen Weinbau geht …

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