Weg zum Gipfel: Das Erfolgsgeheimnis japanischer Whiskys

Alexander Thürer, 03.04.2024

Die Geschichte des japanischen Whiskys ist gerade einmal 100 Jahre alt, und dennoch erzählt sie von vielen Höhen und Tiefen. Fakt ist auch: Kaum eine Spirituose ist derzeit so gefragt und gleichzeitig so rar wie Whisky aus Japan. Höchste Zeit für eine Suche nach dem Erfolgsgeheimnis des flüssigen Goldes vom anderen Ende der Welt.

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Eine jahrhundertealte Historie ist etwas Wunderbares, und im Falle des Whiskys streiten sich Schotten und Iren seit Langem voller Inbrunst darüber, wer ihn denn ursprünglich erfunden hat. Am anderen Ende der Welt, genauer in Japan, sind solche Diskussionen hingegen so relevant wie ein in Dufftown umgefallener Gerstensack. Hier brennt man erst seit etwas mehr als 100 Jahren Whisky und verfolgt damit eine ganz eigene Philosophie, die, mal mehr, mal weniger von der weltweiten Whisky­szene beachtet, nicht nur zu einem eigenen Stil geführt, sondern auch einige der besten Whiskys der Welt geboren hat. Betrachtet man die Wurzeln des japanischen Whisky-­Wunders, so erinnert es ein wenig an das erwachsen gewordene Kind, das von seinen Eltern zwar ein paar gute Tipps mit auf den Weg bekam, aber ansonsten das tat, wonach ihm der Sinn stand.

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