Das Housekeeping wurde in der Vergangenheit stark vernachlässigt.

Weihnachten im Hotel: Sorgfalt und Sauberkeit

Sonja Planeta, 18.12.2018

Hausdamen sind die graue Eminenz der Hotels. Mit Diskretion und Sorgfalt kümmern sie sich im Hintergrund um die Gästezufriedenheit und Sauberkeit in allen Bereichen.

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Die Hausdame war einst die rechte Hand des Hoteldirektors. Als Gouvernante, wie sie bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch genannt wurde, kümmerte sie sich nicht nur um das Wohl der Gäste, sondern hatte meist auch die Kinder des Hoteliers zu erziehen. Wie keine andere Person im Hotel wusste sie über die Bedürfnisse ihrer Gäste Bescheid. Die Hausdame führte »goldene Bücher«, in denen die Wünsche penibelst notiert wurden, um die Zimmer nach den persönlichen Vorlieben herrichten zu können, ohne dass der Gast danach fragen musste. Gingen die Bücher bei einem Personalwechsel verloren, hatten die Häuser oft Umsatzeinbrüche im zweistelligen Prozentbereich. Doch die Zeiten ändern sich und mit ihnen das Ansehen der Hausdame. Heute hat das Housekeeping mit einem schlechten Image zu kämpfen. In der Außenwahrnehmung wird der Beruf oftmals auf das Putzen der Zimmer reduziert, in der Branche selbst fehlt die Anerkennung. Dabei gibt es in der Hotellerie kaum eine Position, die so abwechslungsreich und verantwortungsvoll ist, wie die der Hausdame.

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