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Ein starker Trend in der internationalen Weinszene bevorzugt eigenständige und unverwechselbare Rebsorten aus kühlen Terroirs mit mineralischer Struktur. Es gibt also eine zart wachsende Nachfrage nach Schweizer Weinen von autochthonen Rebsorten, denn genau diese werden mit dieser Einleitung beschrieben. Eine der Rebsorten ist »Heida«, die auch »Perle der Alpenweine« genannt wird. Diesen Namen verdankt sie der Tatsache, dass sie in Visperterminen auf bis zu 1150 Metern Seehöhe gedeiht und somit die Rebe des höchsten Weinbergs Europas ist. Man gewinnt den Heida aus der gleichnamigen, kleinbeerigen und ertragsarmen Traubensorte, die in guten Jahren eine hohe Zuckergradation erzielt. Nicht selten hat der Heida bis zu 14 Prozent Alkohol.
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