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Wer das Glück hatte, mit Weinpfarrer Hans Denk an einem Tisch zu sitzen, der hatte schon gewonnen. Der Weinphilosoph war ein wunderbarer Unterhalter und verfügte über ein gewaltiges Wein-Wissen, von dem jeder nur lernen konnte. Doch wie verdient man sich eigentlich den Titel »Weinpfarrer«? In den Reihen des Klerus gibt es ja mehrere Weinfreunde, die den Rebensaft nicht bloß als liturgische Konstante sehen. Seinen Ruf verdiente Denk seiner extrem feinen Sensorik, die ihn bei Blindverkostungen eine fast unheimliche Trefferquote bescherte. Besonders mit Heimvorteil Wachau erkannte er oftmals nicht nur Rebsorte, Jahrgang und Winzer, sondern auch die Lage. Dank dieser Gabe war der Weinpfarrer gerne gesehener Gast bei Verkostungen, die er nicht nur humorvoll kommentierte, sondern auch zur Ordnung rief, wenn die Konzentration der Verkoster nachließ. »Höchste Aufmerksamkeit für diesen Wein!« hörte man dann von Denk, der damit auch stets auf besondere Qualität aufmerksam machte. Dank seiner reichen Erfahrung und seines sensorischen Talents hat er auch Weingläser entwickelt. Die »DenkArt«-Serie von Zalto ist mittlerweile weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt und geschätzt.
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