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Bereist man heute die eher beschauliche Idylle des Vulkanlands Steiermark, dann kann man sich nicht vorstellen, dass es hier einst so richtig heiß hergegangen ist. Dabei liegen heute viele der besten Weingärten der Region auf den Hängen von Vulkanbergen, die vor zirka zwei Millionen Jahren noch aktiv waren. Von Nord nach Süd reihen sich diese markanten, meist von stolzen Burgen bewehrten Erhebungen, beginnend von Riegersburg über Kapfenstein, Gleichenberg, Straden nach Tieschen und Klöch. Entsprechend vielfältig ist das geologische Profil dieser Weinregion, deren Böden mit Vulkangestein und Basalten ebenso aufwarten wie mit Kalkstein und Sandstein, aber auch Muschelkalken als Relikten des Urmeeres. Touristische Ziele sind, abgesehen von den pittoresken Burgen und Schlössern, nicht zuletzt die Thermalorte entlang der vulkanischen Bruchlinie. Die Struktur der Betriebe ist sehr unterschiedlich und geht vom kleinen Nebenerwerbswinzer über zahlreiche Buschenschank-Betriebe bis hin zu großen Weingütern, deren Weine bereits die Karten bekannter Restauranrts in der ganzen weiten Welt zieren.
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