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Über Jahrzehnte war der Weinbau von männlichen Rollenbildern und einer Logik der Kontrolle geprägt. Im Bio- und Naturweinbau hat sich allerdings ein Gegenentwurf dazu entwickelt. Hier etablierten sich in den letzten Jahrzehnten neue Arbeitsweisen und ein verändertes Qualitätsverständnis. An vorderster Front dabei: Schweizer Winzerinnen. Sie wollen die Natur nicht mit Pestiziden, Reinzuchthefe und chemischen Zusatzstoffen dominieren, sondern mit ihr zusammenarbeiten. Wir haben vier Bio-Winzerinnen nach ihrer Haltung, ihrer Intuition und ihrer Sicht auf Feminismus im Weinberg befragt.
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