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Nach rund sechs Monaten Umbauzeit hat die Köchin Sigi Schelling ihr eigenes Restaurant eröffnet. Seit dem 20. Juli kann man im »Werneckhof Sigi Schelling« in München speisen, neben einer kleinen Á-la-carte-Auswahl stehen diverse Menüs auf der Karte. Aus ihrer Vergangenheit – Schelling arbeitete zuletzt 14 Jahre als Souschefin im Restaurant Tantris, das gerade umgebaut wird – macht sie keinen Hehl. Im Gegenteil. Eine Kunstinstallation ihres früheren Chefs, Hans Haas, ziert das Restaurant. Und auch einige Gerichte aus der Ägide des 30-jährigen Tantris-Küchendirektors haben es auf die Karte geschafft, etwa Kalbskopf in Ciabatta oder Forelle mit Apfel, Sellerie und Holunderblütenfond. »Ich bin stolz darauf, das Erbe vom Chef weiterzuführen«, sagt die Österreicherin. »Aber da steckt auch viel von mir selbst drin. Das bin auch ich«.
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