Rauchbier ist fast so fest mit Bamberg verbunden wie Kölsch mit Köln. Sehr viel Tradition. Noch mehr Geschmack. Und inzwischen viel Wettbewerb, weil es auch in anderen Gegenden gebraut wird – etwa in Österreich.

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Man hat Bamberg oft mit Venedig verglichen – und der an der Regnitz gelegene Teil der Altstadt heißt auch Klein-Venedig. Aber die Parallelen kommen weniger von den romantischen Blicken auf und über das Wasser, sie kommen von der katholischen Prägung der Stadt. Der gewaltige romanische Kaiserdom (gegründet vom heiliggesprochenen Kaiser Heinrich II.) ist das wesentlichste Wahrzeichen der Stadt, die wie Venedig von Klöstern geprägt ist. Und von Bürgern.Die haben hier immer schon ihre Braurechte ausgeübt, und es wurde stolz behauptet, dass es in Bamberg mehr Brauereien als Kirchen gäbe. Auch wenn Historiker dieses Zahlenspiel nicht bestätigen können: Bamberg darf stolz auf sein Bier sein, und in Zeiten, da die Kirche an Einfluss verliert, denkt man gern und dankbar an die Brauer. Den meisten Touristen ist auch der Doppelpack der Besichtigung vertraut: erst in den Dom, wo man den berühmten Bamberger Reiter bewundert – dann den Katzenberg hinunter in die Dominikanergasse 6, wo eine heuer restaurierte historische Gaststätte bierselige Einheimische und neugierige Touristen ebenso aufnimmt.

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