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Falstaff: Als Sie vor geraumer Zeit vom trüben Berlin an die sonnige Adria nach Triest gezogen waren, was war da für Sie die größte kulinarische Überraschung? Veit Heinichen: Hafenstädte haben den großen kulinarischen Vorteil, dass sie nicht so monoton sind, wie das im Binnenland der Fall ist. Beim Essen muss man sich hier zuallererst zwischen Meer und Erde entscheiden. Dann ist diese Speisenvielfalt, die eine Stadt wie Triest liefert, sehr reizvoll. Man kann hier den gesamten europäischen Einfluss verzehren. Das heißt: Diversität ist Reichtum.
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