Werbung
Sie wirkt wie ein Traum. Eine »vollstreckte Unmöglichkeit«, wie Autorin Petra Reski sie bezeichnet, die schwimmende Stadt im Spannungsfeld zwischen zeitloser Schönheit und Touristenmassen. Doch aller Gentrifizierung zum Trotz schlägt das Herz der Lagunenstadt noch, nämlich in ihrer Kulinarik. In den »versteckten, Bacari genannten Weinbars und Osterien« und denen »von allem Trubel um sie herum unberührten, meist über Generationen geführten Gasthäusern«, so Christine von der Pahlen. Die beiden Autorinnen wollen mit »Zu Gast in Venedig« die versteckte Seite Venedigs zeigen, die sich aus Zutaten vom Rialto-Markt speist und die über Jahrhunderte überliefert, gehegt und gepflegt wurde. Und das tun sie, indem sie in die authentischsten Restaurants der sechs Stadtteile entführen und den Köch:innen dort Rezepte entlocken, die die Seele der »Serenissima« einfangen.
Werbung