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Ein Name steht in Österreich symbolisch für den klassisch trocken ausgebauten, finessenreichen Weißwein, der ab den Achtzigern das Leitbild der Spätlese als bester Wein ablöste: Josef Jamek aus Joching entschied sich früher als andere, auf jede Form der Zuckeranreicherung seiner Weine fortan zu verzichten. Seine behutsame, eigenständige Vinifikation bestach durch minimalen Einsatz von Schwefel und durch meisterhaft eingesetzten biologischen Säureabbau. Jamek, der 2011 verstorbene Doyen des Wachauer Weinwunders, hat vieles vorgelebt, was bei der Gründung der »Vinea Wachau« als verpflichtend für alle Vereinsmitglieder festgeschrieben wurde.
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