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Die Alpen verbinden acht Länder. Acht? Ja, die Frage kommt oft, denn Slowenien, das kleinste Alpenland, wird in den Aufzählungen gern mal vergessen. Dabei hat es mit dem Triglav einen der schönsten Alpengipfel in Wappen und Fahne. Die Alpen beginnen knapp hinter der Côte d´Azur und enden in den berühmten Weinhängen des Wiener Nussbergs oder den Steillagen der Südsteiermark. Die Alpen haben Österreich zur Alpenrepublik gemacht; ein Titel, der eigentlich der Schweiz zustehen würde. Die Alpen: Das ist jede Menge Gestein, Felsen, unwirtliches und romantisch verklärtes Gelände – Jahrhunderte nur Hindernis und Niemandsland. Bis ein paar Norweger Ende des 19. Jahrhunderts die Idee hatten, ihre hölzernen Ski nicht nur als Arbeitshilfe, sondern auch als zeitvertreibende Vergnügung einzusetzen. Die Engländer, sattsam bekannt für ihre seltsamen Freizeitrituale, begannen das Skifahren von den Norwegern abzuschauen und zu kultivieren. Auf einmal bekamen die Alpen eine Bestimmung. Man braucht sie, um auf ihren Hängen Pisten in den Schnee zu stampfen. Skifahren kann man in vielen Gegenden der Welt. Und fast überall gibt es gute Pisten und ein professionelles Skimanagement. Das alles kann dem Skifahren das Seltsame nicht nehmen, dass man für ein paar Minuten Vergnügen an Liften anstehen muss, um auf die Pisten zu kommen. Deswegen bleiben manche lieber gleich im Tal, denn die bekannten europäischen Skiorte, fast alle in den Alpen, sind kulinarisch ausreichend ausgestattet. Zugegeben: In Deutschland könnte es besser sein. Doch die Nachfrage nach gehobenem Essen ist leider sehr gering, hört man von Hoteliers aus Oberstdorf oder Pfronten.
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